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Silberstraße

Freiberg Seiffen Schneeberg1

Die Silberstraße im Erzgebirge

Die Silberstraße führt von Dresden über Freiberg/Sa., Annaberg-Buchholz, Marienberg, Seiffen, Oberwiesenthal und Schneeberg bis nach Zwickau. Eine kürzere, beliebte Tour durch das Erzgebirge, ca. 200km, führt überwiegend auf der "Silberstraße", Sachsens erster "Ferienstraße" von Freiberg bis nach Schneeberg.

Erzgebirgisches Silber begründete Sachsens Reichtum und Dresdens Glanz. Auffallend sind die prächtigen Kirchenam Wege, die selbst in kleinen Städten von einstigem Wohlstand zeugen. In den Schaubergwerken kann man erfahren, wie hart dieser Glanz erarbeitet werden musste. Sehenswerte Museen zeigen auch, was nach dem Silber kam, als mancher Bergmann notgedrungen zur Schnitzerei fand, die heute als "Volkskunst" so heiß begehrt ist.

Das "silberne Freiberg", die berühmte Spielzeugstadt Seiffen und das als "Weihnachtsstadt des Erzgebirges" firmierende Schneeberg sind Höhepunkte dieser Tour. Besonders reizvoll ist die Strecke in der Vorweihnachtszeit, wenn sie von kerzengechmückten Schwibbögen und Weihnachtspyramiden gesäumt wird und Bergparaden den Touristen zusätzliche Abwechslung bringen. Nehmen Sie sich einige Tage Zeit dafür.

(Der Text ist teilweise zitiert aus "Polyglott on tour: Sachsen" ISBN 3-493-58646-9)

Weitere Informationen unter:
www.tourismus-erzgebirge.de
www.sachsen-tour.de

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Schneeberg

Schneeberg ist besonders bekannt durch zwei jährliche Höhepunkte, den Bergstreittag am 22.Juli und das Lichtelfest am 2. Adventswochenende.

Bergparaden werden die farbenprächtigen Aufzäge der erzgebirgischen Bergbruderschaften in ihrer traditionellen Festkleidung genannt. Der jährliche Höhepunkt der Bergparaden ist der Maria-Magdalenen-Tag am 22. Juli, wenn die Schneeberger Bergbrüder ihren "Streittag" abhalten, d.h. sich mit Bergbruderschaften anderer erzgebirgischer Ort zum großen Aufzug und eindrucksvollen Abschlusskonzert versammeln. Dieser "Streittag" beruft sich auf die ersten Schneeberger Bergaufstände 1494 und 1496. Damals stritt man erfolgreich gegen eine Lohnkürzung. Heute finden auch in vielen anderen erzgebirgischen Orten solche Aufzüge statt.

Der Bergmann sah im Winter kaum die Sonne. Bei Dunkelheit fuhr er ein, bei Dunkelheit kehrte er zurück. Die brennenden Kerzen, die der Bergmann in die Fenster seiner Stube stellte, erhellten in der langen Winternacht seinen Weg zum Schacht. In dieser Tradtion steht das Lichtelfest.

Weitere Informationen unter:
www.schneeberg.de

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